Bild-Webseite-Geschichte-Banner-SantaMariaFöV

„Santa Maria“

1929 fand in Sevilla die Exposicion Iberoamericana statt, ein Meilenstein in der Entwicklung dieser historisch bedeutsamen Stadt. Als Transportmittel für die Messebesucher zwischen den einzelnen Ausstellungsbereichen und Stationen, die sich im Maria Luisa Park befanden, wurden vier Krauss-Liliput-Loks zusammen mit 20 Personenwagen beschafft. Drei Loks wurden auf die Namen der Schiffe getauft, mit denen Columbus 1492 Amerika entdeckte: Pinta, Nina, Santa Maria. Die vierte erhielt den Namen Sevilla.

Bild-Webseite-Geschichte1939_1

Von den Freunden der Parkbahn in Dresden bekommt der Förderverein im Sommer 2014 den Tipp, dass die Dampflok „Santa Maria“, gebaut von Krauss Maffei in München 1928, in Barcelona von einem Oldtimer-Sammler zum Kauf angeboten wird – eine einmalige Chance, eine der letzten noch existierenden Loks der ersten Serie zu erstehen. Nach eingehender Prüfung vor Ort wird zusammen mit der SSB der Beschluss zum Kauf der Lok gefasst. Im Oktober 2014 erfolgt die Anlieferung der Santa Maria in Stuttgart.

Bild-Webseite-Geschichte1939_1

Die „Santa Maria“ wird einer umfassenden Aufarbeitung, geleistet vom SSB-Lokführer-Team, zur Anpassung an die besonderen Betriebsbedingungen, die auf der bergigen und kurvenreichen Strecke im Killesberg herrschen, unterzogen. Am 17. April 2016 ist es soweit: die „Santa Maria“ wird im Rahmen eines roll-out-Aktes feierlich in den Plandienst übergeben. Über 300 geladene Gäste erleben ein historisches und fröhliches Fest, aktiv unterstützt vom Spanischen Generalkonsulat Stuttgart.

Bild-Webseite-Geschichte1939_1